Jugend musiziert Niedersachsen

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JumuLab

JumuLab – das experimentelle Workshopwochenende bietet euch nach dem Landeswettbewerb einen Raum für neue Ideen, frische Perspektiven und musikalisches Ausprobieren – ganz ohne Leistungsdruck.

An einem Wochenende kommt ihr mit anderen jungen Musiker:innen aus ganz Niedersachsen zusammen, um Dinge auszuprobieren, neue Leute kennenzulernen und frische Impulse für eure eigene musikalische und persönliche Entwicklung mitzunehmen. Im Mittelpunkt stehen hierbei Workshops, die bewusst nicht im typischen Übe- und Wettbewerbskontext angesiedelt sind. Anstelle von „höher, schneller, perfekter“ laden Perspektivwechsel und Kreativität dazu ein, Musik aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.

JumuLab ist ein Ort zum Ausprobieren, Weiterdenken und Vernetzen – ein Raum, in dem Musik nicht nur Leistung bedeutet, sondern Begegnung, Entwicklung und das Entdecken neuer Perspektiven möglich macht. Das Wochenende richtet sich an die 1. Preisträger:innen des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Niedersachsen

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2026 fand JumuLab zum ersten Mal statt. Vom 26.- 28. Juni waren 30 Teilnehmende in die Landesmusikakademie Wolfenbüttel gekommen, um an diesem neuen Formart teilzunehmen. Für unsere Premiere hatten wir drei Workshops gestaltet, welche neue ganz neue Prespektiven und Herangehensweisen an das Musizieren eröffneten

In dem Workshop „Fehler? Kein Problem!“ ging es darum, dass Fehler ganz selbstverständlich zum Musizieren dazugehören – auch wenn sie sich oft richtig unangenehm anfühlen. Gemeinsam lernten die Teilnehmnenden mit dem Dozenten Prof. Dr. André Lee von der HMTMH, wie Stress, Nervosität und Lampenfieber entstehen, was diese Gefühle in uns auslösen und wie wir besser mit ihnen umgehen können. Ziel war es, gelassener zu werden, die eigene mentale Stärke zu fördern und die Freude am Musizieren nicht zu verlieren.

Der Workshop „Einfach loslegen! Improvisation mit Theater und Musik“ führte die Teilnehmenden spielerisch an das Thema Improvisation heran. Mit Elementen aus dem Improvisationstheater erlebten sie, was passiert, wenn man spontan reagiert, aufmerksam zuhört und einfach den Mut hat, loszulegen. Offenheit und Neugier standen im Mittelpunkt und eröffnetten neue Perspektiven auf Ausdruck, Kommunikation und musikalisches Denken. Geleitet wurde dieser Workshop von Franziska Seeberg, Theaterregisseurin und Dozentin für Gesangsstudierende an der Musikhochschule Dresden in szenischem Spiel.  

In Rhythmus mit allem, was klingt! drehte sich alles um Rhythmus. Dominik Schad – Schlagzeuger und langjähriges Mitglied der Perkussion-Band STOMP und Dozent an der UDK Berlin – zeigte den jungen Musikerinnen und Musikern, wie viel Musik ohne Instrumente, nur mit dem eigenen Körper möglich ist. Auch ungewöhnliche Klangquellen wie Bälle, Rohre, Schachteln oder Eimer kamen zum Einsatz.

Ergänzt wurde das Workshop-Wochenende durch viel Raum für gemeinsame Aktivitäten und einem Abschlusskonzert, in welchem nicht nur Ergebnisse aus den Workshops präsentiert wurden, sondern auch noch einmal Raum für eigene musiaklische Beiträge war.

Das nächste JumuLab ist für Freitag – Sonntag, 18. – 20. Juni 2027 geplant. 
Eine Anmeldung ist nach Abschluss des Landeswettbewerbs Jugend musiziert 2027 möglich.