Jugend musiziert Niedersachsen

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FAQ

Diese Gespräche sollen emotionslos und neutral über den wahrgenommenen Leistungsstand des Teilnehmers geführt werden und ihm möglichst viele Tipps und Hinweise geben. Finden sie nach Bekanntgabe der Ergebnisse statt, besteht eine große Gefahr, dass sie zu „Rechtfertigungsgesprächen“ werden, die vielleicht fern von jeder Sachlichkeit nur wenig Konkretes ansprechen bzw. dieses nicht objektiv wahrgenommen werden kann.

Es treffen in diesen Gesprächen Menschen aufeinander, die sich nicht kennen. So ist es oft in der kurzen Zeit nicht möglich, sich aufeinander einzustellen. Leider kann es in keinem Gespräch gelingen, dass man sich so auf den Partner einstellen kann, dass man weiß, was dieser genau inhaltlich versteht und was er überhaupt wissen möchte.

Leider nein. Es gibt fast in jedem Jahr mehr Preisträger als Möglichkeiten, sich in einem Konzert zu präsentieren. Ein kleines Team des Landesausschusses achtet bei der Zusammenstellung der Konzerte auf Instrumenten- und Werkvielfalt, ein wenig auf die Altersstruktur und auch auf den Wohnort. Bei der Auswahl geht man absolut objektiv vor und bedauert jedes Mal, dass nicht alle berücksichtigt werden können.

Die Konzerte sollen in möglichst vielen Teilen Niedersachsens stattfinden. Die einzelnen Städte oder Veranstalter bewerben sich um die Konzerte beim Landesausschuss und werden in der Regel spätestens im zweiten Jahr berücksichtigt. Dein Heimatort muss sich nur bewerben.

Bei der Zusammenstellung der Jurys werden jeweils praktizierende Musiker, Hochschullehrer und Musikschullehrer mit außergewöhnlichem pädagogischem Gespür ausgewählt. Auch eine Ausgewogenheit zwischen weiblichen und männlichen und neuen und alten Juror*innen wird angestrebt. Leider lassen sich diese Kriterien nicht immer alle aufrecht erhalten, da nur sehr selten Jurys, die ursprünglich angefragt werden, dann auch genau wie „komponiert“ am Wettbewerbstag eine Mitwirkung einrichten können.

Grundsätzlich wird dies nicht berücksichtigt.

Es ist grundsätzlich sehr klug, sich an die Zeitvorgaben der Ausschreibung zu halten. Ist das Programm zu lang, wird es sehr wahrscheinlich abgebrochen und muss bei einer Weiterleitung zur nächsten Ebene angepasst werden. Ist das Programm zu kurz, kann es nach Absprache zwischen Jury und Landesausschuss zur Disqualifikation führen. Also ist es ratsam, die Programmlänge vor der Anmeldung mit der Stoppuhr zu überprüfen. Die Bewertung durch die Jury wird von der Länge des Programms grundsätzlich nicht beeinflusst.

Nein, es werden alle Parameter berücksichtigt, wobei jede*r einzelne Juror*in seine/ihre eigenen Schwerpunkte hat, die dann im Zusammenklang mit denen der Kolleg*innen immer eine sehr ausgewogene Gesamtbeurteilung ergeben.

Das bisher vergebene Stipendium der Niedersächsischen Sparkassenstiftung (RAM) wird derzeit in ein neues Förderformat umgewandelt. Das Niedersächsische Staatsorchester Hannover verleiht einen Kammermusikförderpreis und das Syker Vorwerk schreibt in regelmäßigen Abständen das Stipendium „Novissima“ aus. Über diese Stipendien und Preise wird an anderer Stelle berichtet. Weiterhin fördert die “Stiftung Jugend musiziert Niedersachsen” Landespreisträger*innen.
So kann überwiegend eine Förderung durch die Mitwirkung in Konzerten erteilt werden. Darüber hinaus besteht Möglichkeiten in den Landesensembles, beim Kammermusik-Förderkurs oder bei dem Projekt “epoche f” mitzuwirken. Für die verschiedenen Orchester gibt es Auswahlvorspiele, bei denen man als Landespreisträger*in aber sicher gute Chancen hat.

Dies ist die schwerste Aufgabe! Bestimmte Wertungen verlangen bestimmte Räume, bestimmte Juror*innen können nur an bestimmten Tagen, alle Wertungsräume sollen an jedem Tag optimal ausgenutzt werden, der Samstag soll der Tag mit den meisten Wertungen sein. Die Wertungen eines Tages dürfen nicht zu lange dauern, da sonst die Beratungsgespräche zu lange in den Abend reichen. Die Zuordnung der Teilnehmenden ist dann der letzte Schritt, wobei hier vorher geäußerte berechtigte Wünsche gern – soweit möglich – berücksichtigt werden.

Jederzeit kann man sich an die Projektleiterin des Wettbewerbes, den Vorsitzenden des Landesausschusses oder eines der Mitglieder wenden. Sicher bekommt man immer eine Antwort!
(Landesmusikrat Niedersachsen e. V., Geschäftsstelle Wolfenbüttel, Am Seeligerpark 1, 38300 Wolfenbüttel, [email protected])

Die Ergebnisse werden am Ende eines Wertungstages nach den Beratungsgesprächen bekannt gegeben. Es werden nur Ergebnisse bekannt gegeben, wenn die Wertungen der Altersgruppe komplett abgeschlossen sind. Geht eine Altersgruppe am nächsten Tag weiter, ist die Bekanntgabe erst an diesem Tag. Ergebnisse können auch am Abend im Internet abgefragt werden.

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