Jugend musiziert Niedersachsen

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Landeswettbewerb Jugend musiziert Niedersachsen

„Jugend musiziert“ – der große musikalische niedersächsische Jugendwettbewerb motiviert Jahr für Jahr Tausende von jungen Musikerinnen und Musikern zu besonderen künstlerischen Leistungen. Er ist eine Bühne für viele, die als Solistinnen und Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können in der Öffentlichkeit zeigen und sich einer fachkundigen Jury präsentieren wollen. Neben dem musikalischen Wettbewerb geht es bei „Jugend musiziert“ um die Begegnung musikbegeisterter Jugendlicher.

Der Wettbewerb dient sowohl der Förderung der Laienmusik als auch der Förderung von Jugendlichen mit professionellen musikalischen Ambitionen. Die Teilnehmenden dürfen noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung (Vollstudium) oder Berufspraxis stehen.

Der Wettbewerb gliedert sich in drei Phasen: Aus mehr als 160 Regionalwettbewerben gehen die Teilnehmenden der Landeswettbewerbe hervor. Erste Landespreisträgerinnen und Landespreisträger werden zum Bundeswettbewerb weitergeleitet.

Ausblick: „Jugend musiziert“ 2021

Da sich die Nachfragen in der Bundesgeschäftsstelle bezüglich „Jugend musiziert“ 2021 in Corona-Zeiten mehren, wurde auf der Homepage der Bundesgeschäftsstelle folgendes Statement erarbeitet und veröffentlicht.

Liebe Teilnehmende, Lehrkräfte, Eltern und Verantwortliche in den Ausschüssen und Beiräten,

„Jugend musiziert“ soll 2021 trotz Corona-Pandemie stattfinden, und zwar mit allen geplanten und ausgeschriebenen Kategorien,  auch wenn noch nicht absehbar ist, unter welchen konkreten Rahmenbedingungen das möglich sein wird.   

Die größten Herausforderungen stellen die Kategorien dar, bei denen zwangsläufig bzw. eventuell der derzeit geltende Mindestabstand von 1,50m zwischen zwei (nicht verwandten oder in einem Haushalt lebenden) Teilnehmer*innen nicht gewahrt werden kann: „Klavier vierhändig oder an zwei Klavieren“ und „Schlagzeug-Ensemble“. Dennoch ist geplant, dass auch diese beiden Kategorien 2021 stattfinden.

Jederausführende Veranstalter von Wettbewerben auf Regional-, Landes- und Bundesebene plant und organisiert den jeweiligen Wettbewerb selbstständig und unter Wahrung der individuell geltenden, mit dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort abzustimmenden Corona-Bestimmungen.
Da in jedem Bundesland eigene Corona-Bestimmungen gelten, können die Hygiene-Konzepte für die Regional- und Landeswettbewerbe von „Jugend musiziert“ ggf. voneinander abweichen.

In manchen Regionen könnte es möglich sein, dass auch zwei nicht verwandte und nicht in einem
Haushalt wohnende Teilnehmer*innen in der Kategorie „Klavier vierhändig“ an einem Instrument spielen dürfen – etwa, weil sie in einem Klassenverbund gemeinsam die allgemeinbildende Schule besuchen -,
während das in anderen Regionen vom zuständigen Gesundheitsamt oder der Räumlichkeit, in der die Wertungsspiele durchgeführt werden sollen, nicht freigegeben wurde.

Zum aktuellen Zeitpunkt würde der Bundeswettbewerb  „Jugend musiziert“ in den Kategorien „Klavier
vierhändig oder an zwei Instrumenten“ nur Verwandten oder Personen aus einem Haushalt das Musizieren an einem Instrument gestatten. Alle anderen müssten an zwei Instrumenten spielen. Es könnten sowohl Kompositionen für zwei Klaviere, als auch vierhändige Stücke für ein
Klavier an zwei Instrumenten gespielt werden. Falls die Corona-Bestimmungen beim Bundeswettbewerb, der in neun Monaten stattfindet, allen Teilnehmer*innen das Musizieren an einem Instrument
ermöglicht, kann beim Bundeswettbewerb gewählt werden, ob man an einem oder zwei Instrumenten spielen möchte. In jedem Fall würden beim Bundeswettbewerb beide Varianten gleich bewertet.

Dass das Musizieren an zwei Instrumenten weder die künstlerisch wertvollere Variante darstellt, noch die Probe-Realität in den Musikschulen oder Haushalten, ist klar. Die organisatorischen Vorgaben angesichts von Corona müssen  in diesem Fall allerdings stärker sein als musikalische Kriterien.

Es scheint derzeit gesichert, dass die Wertungsspiele von „Jugend musiziert“ 2021 wie gewohnt (also live) stattfinden – wobei das Pandemiegeschehen natürlich nicht voraussehbar ist und ein weiterer
Lock-Down den Planungen jederzeit ein jähes Ende bescheren kann. Ob bei den Wertungsspielen die Anwesenheit von Eltern, (Musik)Lehrern oder Publikum zugelassen werden kann, Beratungsgespräche in persönlicher oder alternativer Form angeboten werden können / müssen und Abschlusskonzerte möglich sind, wird jeder Regionalwettbewerb im Vorfeld mit ausreichend Vorlaufzeit kommunizieren. Bitte informieren Sie sich bei dem für Sie zuständigen Regionalwettbewerb.

Wie in der Ausschreibung 2021 in den Teilnahmebedingungen (unter VI.15) kommuniziert, behalten sich die ausführenden Wettbewerbsveranstalter für den Fall, dass eine Pandemie (z.B. Covid-19) zum Zeitpunkt des betroffenen Wettbewerbs eine Durchführung in gewohnter Weise nicht zulässt, vor, die Wertungsspiele abzusagen, zu verlegen, oder, soweit möglich, in alternativer Form durchzuführen. Mit der Anmeldung wird eine solche Entscheidung von den Teilnehmenden, ihren Eltern und Lehrkräften
akzeptiert.

Auch wenn Corona alle vor neue Herausforderungen stellt und auch die Planung und Organisation von „Jugend musiziert“ herausfordert, soll „Jugend musiziert“ 2021 stattfinden – wir freuen uns darauf!

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Mitteilung zum Corona-Virus

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeswettbewerbes,

aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus wird der Landeswettbewerb in Niedersachsen ersatzlos ausfallen.

Auch wenn ihr monatelang viel Fleiß und Herzblut in die Vorbereitung gesteckt habt, hat der Schutz der Gesundheit oberste Priorität und eine weitere Ausbreitung muss vermieden werden. Wir bitten daher um Verständnis. Es tut uns unendlich leid, den Wettbewerb absagen zu müssen.

Eine Absage aufgrund von Corona ist leider kein Grund, aus dem ein Anrecht auf die Einrichtung von Gastwertungen bei einem anderen Landeswettbewerb hergeleitet werden kann. Zudem denken auch andere Bundesländer derzeit darüber nach, Ihre Landeswettbewerbe abzusagen.

Der jüngste Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat für Hochschulen und andere Landesbildungseinrichtungen die Auflage erhoben, dass Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, die Hochschule nicht betreten dürfen. Um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, wurden auch andere Veranstaltungen in der Hochschule abgesagt.

Hinzu kommt aus Sicht der Hochschule die Frage der gesellschaftlichen Verantwortung, angesichts der Situation weiterhin eine Veranstaltung durchzuführen, zu der Kinder und Jugendliche aus ganz Niedersachsen kommen. Zugleich ist die Empfehlung, nur wirklich unverzichtbare Reisen durchzuführen.

Durch das dynamische Ausbruchsgeschehen ändert sich die Lage rasend schnell und die Zahl der Infektionen steigt. Trotz geplantem Ausschluss der Öffentlichkeit und dem Verzicht auf die abendlichen Ergebnisbekanntgaben ist das gesundheitliche Risiko zu groß.

Einige sind möglicherweise bereits infiziert, wissen aber nichts davon, weil sie symptomfrei sind und sich bei jemandem angesteckt haben, der ebenfalls symptomfrei ist, aber den Virus trotzdem in sich trägt. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, Neuinfektionen vermeiden zu helfen, ist aus gesamtgesellschaftlicher Sicht nicht nur sinnvoll, sondern auch unsere Pflicht.

Auch die Staatsoper, das Theater am Aegi und das Schauspielhaus haben in Hannover ihre Türen geschlossen. Ab Montag ist geplant, die Schulen zu schließen.

In anderen Bundesländern haben einige Hochschulen auch bereits geschlossen und auch die Landeswettbewerbe in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben gestern bereits abgesagt.

Mit traurigen Grüßen,
Meike Schendler

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Kontakt zu den Regionalausschüssen

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